Erzählen, Argumentieren, Präsentieren – diese und andere kommunikative Praktiken des Kompetenzbereichs „Sprechen und Zuhören“ (s. Tab. 1) sollen Schüler*innen laut KMK-Bildungsstandards während ihrer Schullaufbahn erwerben und dadurch die Fähigkeit erlangen, „sich mithilfe der gesprochenen Sprache zu unterschiedlichen Zwecken über verschiedene Sachverhalte verständigen und Identität ausdrücken“ (KMK 2022: 12) zu können. Eine zentrale Rolle nimmt hierbei die Beherrschung der mündlichen Bildungssprache ein, die nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung stärkt, sondern auch die Grundlage für schulischen und beruflichen Erfolg legt.
Angesichts der Bedeutung der Beherrschung der Bildungssprache – sei es im Schriftlichen oder Mündlichen – hat das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) 2021 ein Maßnahmenpaket zur Förderung der Bildungssprache Deutsch verabschiedet, in dessen Rahmen 2023 die Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation eingerichtet wurde. Sie gehört zum „Kompetenzzentrum Bildungssprache Deutsch“ und ist an die AG Sprechwissenschaft der Philipps-Universität Marburg angegliedert. Im vorliegenden Beitrag sollen die Tätigkeiten der Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation im Rahmen des Kompetenzzentrums Bildungssprache Deutsch vorgestellt werden.
| Bildungsstandards Deutsch für den Primarbereich | Bildungsstandards Deutsch für den Mittleren Schulabschluss |
| a) Gespräche führen | a) mit anderen sprechen |
| b) zu anderen sprechen | b) zu anderen sprechen |
| c) verstehend zuhören | c) verstehend zuhören |
| d) szenisch spielen | d) szenisch spielen |
| e) über Lernen sprechen | |
| f) vor anderen sprechen |
Das Kompetenzzentrum Bildungssprache Deutsch: Übergreifende Ziele und Aufbau
Im Jahr 2019 hat sich die Kultusministerkonferenz im Rahmen eines Positionspapiers für die Stärkung der Bildungssprache Deutsch ausgesprochen. Diesem Positionspapier folgend hat das HMKB 2023 das Kompetenzzentrum Bildungssprache Deutsch gegründet und zeigt damit die Notwendigkeit einer umfassenden Stärkung dieses Registers. Die Integration von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Unterrichtspraxis steht hier im Fokus: „Das Kompetenzzentrum Bildungssprache Deutsch verbindet dabei die universitäre Forschung mit ihren aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen für die unterrichtliche Praxis mit der Entwicklung von nachhaltig wirksamen Fortbildungskonzepten für unsere Lehrkräfte. So stellen wir sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowohl auf fachlicher als auch auf didaktischer Ebene von den aktuellen Forschungs- und Studienergebnissen profitieren und diese auch tatsächlich in der Schulpraxis ankommen.“ (HMKB 2024: 3) Damit wird die Arbeit an der Relevanz, Durchsetzungskraft und Aktualität fachwissenschaftlicher Ansätze institutionell verankert. Darüber hinaus begegnet die Einrichtung eines solchen Zentrums der Forderung nach einer stärkeren Beteiligung der Wissenschaft an der Konzeption und Durchführung von Lehrkräftefortbildungen innerhalb der dritten Phase der Professionalisierung von Lehrkräften (Rzejak & Lipowsky 2020: 649).
Das Kompetenzzentrum umfasst insgesamt vier thematisch orientierte Kompetenzstellen, die sich jeweils spezifischen Aspekten widmen, wie Abb. 1 illustriert. Neben der Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation gibt es die Kompetenzstelle Orthografie, die Kompetenzstelle Literatur und die Kompetenzstelle Deutsch als Zweitsprache (s. Abb. 1). Die Kompetenzstelle Orthografie besteht bereits seit 2020 an der Goethe-Universität in Frankfurt und beschäftigt sich mit der Schreib- und Rechtschreibförderung. Auch die Kompetenzstelle Literatur ist an der Goethe-Universität in Frankfurt angesiedelt und nimmt u. a. die Leseförderung und den Literaturunterricht in den Fokus. Die Kompetenzstelle Deutsch als Zweitsprache ist an der Justus-Liebig-Universität in Gießen angesiedelt und fokussiert den bildungssprachförderlichen Deutschunterricht für Schüler*innen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist.

Diese Vielfalt an Themen zeigt, wie wichtig die Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen ist, um Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu gewährleisten. Alle Kinder – unabhängig von ihrer sprachlichen Herkunft – müssen Zugang zur Sprache der Bildungsinstitutionen erhalten, um erfolgreich am gesellschaftlichen und schulischen Leben teilhaben zu können (Goschler et al. 2024: 2).
Inhaltlicher Fokus der Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation
Seit ihrer Gründung im Juni 2023 setzt die Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation (KompeMK) Schwerpunkte in Forschung, Fortbildung und Beratung rund um die mündlichen Sprachkompetenzen von Schüler*innen. Der thematische Zugang erfolgt aus rhetorischer, ästhetischer und interaktionslinguistischer Perspektive, wobei Mündlichkeit sowohl als Lerninhalt als auch als Lernmedium betrachtet wird. Wegweisend für die Arbeit zum Themenschwerpunkt der Mündlichkeit als Lerngegenstand sind die hessischen Lehrpläne für das Fach Deutsch sowie die KMK-Vorgaben für den Kompetenzbereich „Sprechen und Zuhören“. Hier geht es vor allem um Aspekte der Förderung mündlicher Kommunikationsformen wie Argumentieren, Präsentieren und Erklären sowie um körperlich-sprechgestalterische Prozesse des mündlichen Kommunizierens. Im Zentrum des Themenschwerpunkts Mündlichkeit als Lernmedium steht die Frage, wie Unterrichtsgespräche als lernförderliches Medium gestaltet werden können. Ziel ist es, Partizipationsmöglichkeiten für Schüler*innen zu schaffen und bildungssprachliche Praktiken als Mittel zur Darstellung komplexer Zusammenhänge zu stärken – und dies nicht nur im Deutschunterricht. Darüber hinaus widmet sich die KompeMK auch Themen wie der stimmlichen Gesundheit von Lehrkräften, Fragen der Kommunikationsethik oder Herausforderungen im Bereich der Medialität und Digitalität mündlicher Kommunikation.
Die Tätigkeiten der Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation
Die Tätigkeiten der Kompetenzstelle umfassen die Konzeption und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Multiplikator*innen, die Forschung zum Themenbereich sowie die fallbezogene Beratung von Akteur*innen der Lehrkräftebildung aus Politik und Schule. Sie setzt damit neue Impulse für die Stärkung mündlicher Kompetenzen und die Verankerung der Bildungssprache Deutsch in der hessischen Bildungslandschaft. Ihre Arbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und zur Förderung der Bildungssprache als zentralem Bestandteil schulischer und gesellschaftlicher Teilhabe.
Fortbildungen der Kompetenzstelle haben sich bisher mit generellen Fragen der Stärkung mündlicher Kommunikationskompetenzen von Schüler*innen, mit dem Vorlesen, dem Argumentieren und dem Präsentieren befasst. Außerdem wurde ein Online-Selbstlernmodul für Lehrkräfte zur Stimmbildung entwickelt, das von Präsenzangeboten gerahmt wird. Im gleichen Format ist die Erweiterung des Angebots zur Förderung der Eigenkompetenz von Lehrkräften zum Themenbereich Präsentieren in Planung sowie zwei digitale Fachtage mit dem Fokus auf dem mündlichen Vortragen von Literatur als Unterrichtsgegenstand der Primar- und Sekundarstufe.
Im Bereich Forschung liegt der inhaltliche Schwerpunkt derzeit auf dem Argumentieren. Zwei Teilprojekte prägen diesen Schwerpunkt:
Teilprojekt 1: „BBB“ oder „BBÜ“? – Effekte des zugrundeliegenden Argumentmodells auf Argumentationsleistungen von Schülerinnen und Schülern
Hintergrund dieses Teilprojektes ist, dass der Gegenstand Argumentieren im schulischen Kontext zwar von verschiedenen Fächern geteilt wird (Budke et al. 2015), der Unterricht im Argumentieren und fachwissenschaftliche Grundlagen sich aber durchaus unterscheiden. Die Deutschdidaktik sticht hierbei heraus, weil sie mit einem spezifischen Modell arbeitet, das auch als „BBB“-Modell (Behauptung, Begründung, Beispiel) bekannt ist (s. Abb. 2).

Ein Beispiel für Argumentieren unter Verwendung des “BBB”-Modells wäre: Herr Kowalski ist ungerecht [Behauptung], weil er allen schlechte Noten gibt, die er nicht mag [Begründung]. Mir hat er zum Beispiel letztes Jahr in Deutsch nur eine vier gegeben [Beispiel]. Dieses Modell dient der Vorbereitung der Schüler*innen auf eine schulspezifische Textsorte: die Erörterung. Das deutschdidaktische Argumentmodell unterscheidet sich jedoch vom klassischen rhetorischen Argumentmodell, das zwar ebenfalls (mindestens) drei Komponenten umfasst. Das klassische rhetorische Modell beinhaltet allerdings auch die sogenannte Schlussregel (Toulmin, 1958) – auch als Topos oder „Übergang“ bekannt – die aus argumentationswissenschaftlicher Sicht elementar ist für das Verstehen der Funktionsweise von Argumenten, weil sie die Verbindung zwischen Behauptung und Begründung sicherstellt (s. Abb. 3). Die Schlussregel wird nicht immer explizit geäußert, doch ist sie in jedem Argument vorhanden und kann – wenn nötig – rekonstruiert werden. Aus anderen Didaktiken wird zum Teil die Sonderstellung des deutschdidaktischen Argumentationsbegriffs kritisiert. So merken beispielsweise Kazmaier und Lanius (2023: 151) an, dass der Deutschunterricht keinen klaren Argument-Begriff verwendet und dass er in Bezug auf das Argumentieren zu wenig das Konstruieren von Aussagen mit intendierten Begründungszusammenhängen fördert.

Vor diesem Hintergrund hat die KompeMK eine Pilotstudie konzipiert und durchgeführt, die der Frage nach den Auswirkungen des unterrichteten Argumentmodells auf die produktiven und analytischen Argumentationsleistungen von Schüler*innen der Sekundarstufe 1 nachgeht. Ziel der Studie ist es, zu ermitteln, welches Argumentmodell – „BBB“ oder „BBÜ“ – besser geeignet ist, Schüler*innen die Charakteristika des Argumentierens für die Produktion (mündlich und schriftlich) aber auch für die Analyse zu vermitteln. Dazu hat die KompeMK in Zusammenarbeit mit Lehrkräften der Sekundarstufe 1 Unterrichtsmaterialien für eine sechsstündige Unterrichtsreihe zum Argumentieren auf Basis der beiden Alternativmodelle entwickelt. Das Material wurde im Anschluss durch drei Lehrkräfte hessischer Schulen, darunter zwei Gymnasiallehrerinnen und eine Lehrerin an einer Integrierten Gesamtschule, im Fachunterricht erprobt. Der Einsatz der Unterrichtsmaterialien erfolgte im Frühjahr 2025 und wurde durch eine umfassende Datenerhebung begleitet. Das erhobene Korpus umfasst Feldnotizen, bearbeitete Aufgabenblätter, Einzel-Audioaufnahmen von mündlichen Kurzstatements sowie Audioaufnahmen von Gruppenarbeiten der Schüler*innen. Die mündlichen Kurzstatements wurden vor und nach der Durchführung der sechsstündigen Unterrichtsreihe erhoben, um mögliche Entwicklungen feststellen zu können. Auch ließen die Lehrkräfte die Schüler*innen vor und nach der Durchführung der Unterrichtseinheit in Einzelarbeit Aufgabenblätter ausfüllen, die der Erhebung des Wissensstandes der Schüler*innen dienten. Während der Durchführung der Unterrichtseinheit arbeiteten die Schüler*innen oftmals in Gruppen auf Basis von Aufgabenblättern. Diese Gruppenarbeiten wurden zum Teil audiografiert, die in den Gruppen bearbeiteten Aufgabenblätter wurden eingesammelt. Abbildung 4 zeigt beispielhaft einen Ausschnitt aus einem bearbeiteten Aufgabenblatt auf.

Derzeit werden die Daten qualitativ, vorwiegend gesprächsanalytisch, ausgewertet. Analyseschwerpunkte liegen dabei u. a. auf Aspekten wie Referenznahmen der Schüler*innen auf das „BBÜ“-Modell sowie auf Wissensbeständen der Schüler*innen zum Argumentieren und zugrundeliegenden normativen Annahmen (Völker et al., eingereicht). Erste Analysen zeigen, dass die Schüler*innen sich an einem eher engen Konzept von Argumentieren orientieren, welches eine klare Pro-Kontra-Logik verfolgt und als Ziel die Persuasion des Gegenübers beinhaltet. Dieses Konzept erweist sich als relativ robust gegenüber alternativen Modellen. Darüber hinaus wird deutlich, dass das Verstehen des neuen „BBÜ“-Modells für die Schüler*innen, insbesondere für jüngere und lernschwächere Schüler*innen, herausfordernd ist. In den Gruppengesprächen ziehen die Schüler*innen als Kontrastfolie immer wieder das ihnen bereits bekannte „BBB“-Modell heran. Dadurch verstehen sie das „BBÜ“-Modell oftmals zu schematisch und nehmen an, dass die Komponenten Behauptung, Begründung und Übergang, ähnlich wie beim „BBB“-Modell, in chronologischer Reihenfolge realisiert werden müssen, damit ein gutes Argument entsteht („Erst eine Behauptung, dann eine Begründung, dann ein Übergang“). Dass die Schlussregel in einem Argument stets implizit enthalten ist und zur Überprüfung der Argumentstärke rekonstruiert werden kann, fällt Schüler*innen offenbar schwer zu verstehen. Gerade in diesem Aspekt liegt jedoch der Unterschied zum „BBB“-Modell und das Potenzial des Alternativmodells. Vor diesem Hintergrund arbeitet die KompeMK derzeit an einer alternativen, flexiblen Darstellung des „BBÜ“-Modells. Ein Kartenspiel mit den drei unterschiedlichen Argument-Komponenten soll das Verstehen des Modells erleichtern (s. Abb. 5).

Ziel des Kartenspiels „Warum mag die Geiß kein Blatt“ ist es, Schüler*innen und Lehrkräften Unterrichtsmaterial bereitzustellen, mit dem kreativ die Struktur eines Arguments, bestehend aus Behauptung, Begründung und Übergang (auch: „Schlussregel“, Toulmin 1958), geübt werden kann. Dabei soll die Flexibilität von Äußerungen und ihren Funktionen als Behauptung, Begründung und Schlussregel spielerisch trainiert werden und es soll gemeinsam diskutiert und reflektiert werden, welche mit den Karten gelegten Argumente akzeptabel sind und welche nicht. Das Spiel wird aktuell in der KompeMK entwickelt und für den Einsatz im Unterricht der Klassenstufen 7 bis 10 vorbereitet.
Teilprojekt 2: Erstellung von Unterrichtsmaterial zum mündlichen Argumentieren in der Grundschule in professionellen Lerngemeinschaften
Aufbauend auf Teilprojekt 1 geht das Teilprojekt 2 der Frage nach, wie das mündliche Argumentieren in der Primarstufe als Lerngegenstand gefördert werden kann. Dazu arbeiten Grundschullehrkräfte in kleinen Teams – sogenannten professionellen Lerngemeinschaften (PLGs) – zusammen und entwickeln kooperativ Unterrichtsmaterial zum mündlichen Argumentieren in der dritten und vierten Klasse. Methodisch angelehnt ist das Vorgehen an die Lesson Studies und Learning Studies (Rzejak et al. 2025). Abb. 6 gibt den zyklischen Arbeitsprozess der Lehrkräfte in den PLGs aus Materialerstellung, Erprobung, Adaption und erneuter Unterrichtsdurchführung wieder. Die Zusammenarbeit von Lehrkräften im Rahmen von PLGs wird in der Professionsforschung als Königsweg der unterrichtsbezogenen Kooperation angesehen und ist für die Unterrichts- und Schulentwicklung zentral (Rzejak et al. 2025; Bonsen & Rolff 2006).

Die Treffen der PLGs werden wissenschaftlich durch die KompeMK begleitet und aufgezeichnet, um
- (1) unter gesprächsanalytischer Sicht Aufschluss darüber zu erhalten, unter welchen Bedingungen professionelle Kooperationsformen von Lehrkräften zur Unterrichts(material)entwicklung gelingen sowie
- (2) um den Bereich und die Förderung mündlichen Argumentierens in der Primarstufe (von 8- bis 10-Jährigen) fachdidaktisch zu beleuchten.
Damit widmet sich das Teilprojekt dem Forschungsdesiderat, dass das mündliche Argumentieren in der Primarstufe bisher wenig untersucht wurde und die Datenlage für diese Schulstufen gering ist (Hauser & Luginbühl 2017).
Interessierte finden auf der Webseite der Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation weitere Informationen zu Forschungsprojekten und Fortbildungsangeboten.
Literatur
Bonsen, Martin / Hans-Günter Rolff (2006): Professionelle Lerngemeinschaften von Lehrerinnen und Lehrern. In: Zeitschrift für Pädagogik 52 (2), 167–184. https://doi.org/10.25656/01:4451.
Budke, Alexandra / Miriam Kuckuck / Michael Meyer / Frank Schäbitz / Kirsten Schlüter / Günther Weiss (2015) (Hg.): Fachlich argumentieren lernen. Didaktische Forschungen zur Argumentation in den Unterrichtsfächern. Münster: Waxmann.
Fandel, Anja / Ulla Oppenländer (2017): Deutschzeit 7. Lese- und Sprachbuch. Berlin: Cornelsen.
Goschler, Juliana / Peter Rosenberg / Till Woerfel (2024): Empirische Zugänge zu Bildungssprache und bildungssprachlichen Kompetenzen. Eine Einleitung. In: Goschler, Juliana / Peter Rosenberg / Till Woerfel (Hg.): Empirische Zugänge zu Bildungssprache und bildungssprachlichen Kompetenzen. Wiesbaden: Springer, 1–13. https://doi.org/10.1007/978-3-658-43737-4.
Hauser, Stefan / Martin Luginbühl (2017): Wenn Kinder argumentieren — Grundlagen und erste Befunde einer Studie zur mündlichen Argumentationskompetenz von Schulkindern. In: Meißner, Iris / Eva Lia Wyss (Hg.): Begründen — Erklären — Argumentieren. Konzepte und Modellierungen in der Angewandten Linguistik. Tübingen: Stauffenburg (Stauffenburg Linguistik, Band 93), 89–105.
Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) (2024): Das Kompetenzzentrum Bildungssprache Deutsch. Überblick zur Entstehungsgeschichte sowie zentrale Aufgaben und Funktionen der vier Kompetenzstellen. abrufbar unter: https://kultus.hessen.de/sites/kultus.hessen.de/files/2024-09/broschuere_kompetenzzentrum_deutsch.pdf [letzter Zugriff am 15.06.2026]
Honnef-Becker, Irmgard / Peter Kühn (2019): Sprechen und Zuhören im Deutschunterricht. Bildungsstandards – Didaktik – Unterrichtsbeispiele. Tübingen: Narr.
Kazmaier, Kathrin / David Lanius (2023): Eine Analyse der deutschdidaktischen Zugänge zum Argumentieren. In: Löwenstein, David / Donata Romizi / Jonas Pfister (Hg.): Argumentieren im Philosophie- und Ethikunterricht. Grundlagen, Anwendungen, Grenzen. Göttingen: V&R, 147–168.
Kultusministerkonferenz (KMK) (2022): Bildungsstandards für das Fach Deutsch. Erster Schulabschluss (ESA) und Mittlerer Schulabschluss (MSA). Berlin/Bonn, abrufbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2022/2022_06_23-Bista-ESA-MSA-Deutsch.pdf [letzter Zugriff am 15.06.2026]
Rzejak, Daniela / Frank Lipowsky (2020): Fort- und Weiterbildung im Beruf. In: Cramer, Colin / Johannes König / Martin Rothland / Sigrid Blömeke (Hg.): Handbuch Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 644–651.
Rzejak, Daniela; Posch, Peter; Beywl, Wolfgang; Gerking, Joachim (2024): Professionelle Lerngemeinschaften – Wenn Lehrkräfte gemeinsam Unterricht entwickeln. In: Peter Daschner und Dieter Schoof-Wetzig (Hg.): Weißbuch Lehrkräftefortbildung. Impulse und Szenarien für gute Praxis. Weinheim, The Hague: Beltz Juventa; Oapen Foundation, S. 47–77.
Toulmin, Stephen (1958): The uses of argument. Cambridge: Cambridge University Press.
Völker, Ina / Kati Hannken-Illjes / Cordula Schwarze (eingereicht): „nee wir sagen einfach nur argumente“ – Strittigkeit beim Sammeln von Argumenten als Zugang zum begrifflichen Wissen von Schüler*innen der Sekundarstufe I zu „Argument“ und „Argumentieren“.
Diesen Beitrag zitieren als
Hannken-Illjes, Kati / Horny, Nicole / Schwarze, Cordula / Vöker, Hanna & Ina Völker. 2026. Kompetenzstelle Mündliche Kommunikation: Ein Projekt zur Stärkung mündlicher Kompetenzen von Schüler*innen in Hessen. In: Sprachspuren: Berichte aus dem Deutschen Sprachatlas 6(7). https://doi.org/10.57712/2026-7

