Vor genau 50 Jahren erschien eine Arbeit mit dem Titel „Die mittelfränkischen Tonakzente (Rheinische Akzentuierung)“. Ihr Autor, Jürgen Erich Schmidt, ist auch der Verfasser dieses Sprachspurenbeitrags. In dem Buch wurde gezeigt, dass der „mittelfränkische Dialektverband“ (Moselfränkisch, Ripuarisch, Südniederfränkisch), bis dahin dem hochdeutschen Sprachraum zugeordnet, eine sprachtypologische Besonderheit aufweist, die ihn von allen anderen deutschen Dialekten unterscheidet: distinktive „Wortmelodien“ (Prosodeme), linguistisch „verwandt“ mit den Tönen des Chinesischen. Diese Besonderheit, die die rheinischen Dialekte mit den unmittelbar angrenzenden ostbelgischen und südniederländischen Dialekten teilen, ist singulär in der gesamten Westgermania. Nur die nordgermanischen Sprachen Norwegisch und Schwedisch haben echte Tonakzente. Phonetisch und phonologisch zuzuordnen ist lediglich noch der stød („Stoßton“) des Dänischen. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass der „mittelfränkische“ Dialektverband nicht nur typologisch eine Sonderstellung einnimmt, sondern auch in seiner gesamten Lautgestalt (Similarität) den übrigen hochdeutschen Dialekten so unähnlich ist wie das historisch eigenständige Friesische (Lameli 2013), wurde die Dialekteinteilung des Deutschen an dieser Stelle revidiert. Als (historisches) Westdeutsch stellt die moderne Klassifikation ihn auf dieselbe Stufe wie das Friesische und das Niederdeutsche.
Einleitung: Der Mayener Dialekt und die Tonakzentforschung
Für den linguistischen Nachweis dieses besonderen typologischen Status spielte der ostmoselfränkische Dialekt der Mayener Stadtsprache die zentrale Rolle. Nach damals 140 Jahren Forschung zur „Rheinischen Akzentuierung“ war so ziemlich alles unklar: Einer der berühmtesten Germanisten seiner Zeit, Theodor Frings, hatte Tonakzentproben mit dem oben abgebildeten Kymographion (heute: Archiv des Forschungszentrums „Deutscher Sprachatlas“) falsch segmentiert und daraufhin die Wortmelodie (Tonhöhenbewegung) für irrelevant erklärt (Frings 1916). Der angesehene Kölner Phonetiker Georg Heike (1962, 1983) vertrat die Auffassung, bei den Tonakzenten sei die Distinktivität (Bedeutungsunterscheidung) an bestimmte Emotionen („Expresseme“) gebunden. Völlig widersprüchlich war in der damaligen Forschungsliteratur zudem beschrieben, wo die Grenzen des Tonakzentraums verlaufen sollten.
Kein Wunder daher, dass J. E. Schmidt aufgeben wollte als er dabei war, einen Forschungsbericht über die widersprüchliche bis unverständliche Literatur anzufertigen und seinen Doktorvater, Günter Bellmann, um ein anders Dissertationsthema bitten wollte. Da beugte sich seine Frau, Gabriele Diederich-Schmidt, über G. Heikes Beispiellisten: „Isch wei2ß wat dat is“, und übertrug die Kölner Beispiele in den Mayener Dialekt. Dann weiter: „Dat is falsch: „de A1hl heißt ‘die Alte’ und wechselt keinen Akzent, egal, ob isch trau1risch bin oder net.“ (Die hochgestellten Zahlen markieren die Tonakzente 1 und 2 im Mayener Regiolekt.) Das war der Beginn der Entschlüsselung der „Rheinischen Akzentuierung“. Es galt, die linguistische Funktion des „rheinischen Singens“ zu bestimmen. In Hörtests wurden zunächst Mayener Probanden Minimalpaare in identischen Sätzen im Rahmen aller denkbaren prosodischen Kontexte präsentiert: Prominenzabstufungen, verschiedene Satzintonationsmuster, unterschiedliche Emotionen. Eingesprochen wurden die Testitems von G. Diederich-Schmidt.
Das Ergebnis war eindeutig: Es handelt sich tatsächlich um Tonakzente, also Prosodeme, die ausschließlich distinktiv sind und in verschiedenen prosodischen Kontexten zwar variieren, aber nicht schneller neutralisiert werden als segmentelle Phoneme (z. B. Vokale) auch. Mit dieser Methode konnte dann weitergearbeitet werden: Die Grenzen des Tonakzentraums wurden bestimmt, die phonetische Variation im Raum untersucht (Sprecher u. a. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mayen; vgl. Schmidt/Künzel 2006), die abweichende Verteilung der Tonakzente im Wortschatz von Grenzregionen des Rheinischen thematisiert (Köhnlein 2011), die entscheidende Distinktionsleistung des prosodischen Parameters Ton nachgewiesen (Perzeption von gezielter Signalmanipulation: Werth 2011), die neuronale Verarbeitung von Tonakzenten beschrieben (Werth et al. 2018) und schließlich die Tonakzentartikulation im Echtzeit-MRT (Scharinger/Schmidt 2022). In all diesen Studien dienten Mayener Items als Ausgangs- oder Vergleichsmaterial.
Der Mayener Dialekt als lebendige sprachliche Wirklichkeit
Nun ist es das eine, Sprache zu zergliedern, Elemente zu isolieren, die Funktionalität einzelner Merkmale im raffinierten Experiment zu bestimmen, dann zu quantifizieren und die Ergebnisse zu klassifizieren. Wissenschaft erfordert das. Es ist in gewisser Weise das Kerngeschäft. Was dabei verloren geht, ist die lebendige sprachliche Wirklichkeit. Den Mayener Dialekt nicht auf wenige Minimalpaare, auf noch so interessante Einzelphänomene zu reduzieren, sondern wenigstens ansatzweise in seiner kommunikativen Komplexität und historischen Originalität zu dokumentieren, ist das Ziel des frei im Internet zugänglichen „Mayener Wörterbuchs“ von Gabriele Diederich-Schmidt (*1953). Sie ist im Dialekt aufgewachsen, der die die häusliche Normalsprache mit Eltern (*1925 und *1927) und Großeltern (*1890) war. Sie hat den ihr bekannten Wortschatz über 25 Jahre gesammelt und durch alles ergänzt, was an populärer und wissenschaftlicher Literatur zum Mayener Wortschatz erschienen ist oder sich in den ungedruckten Quellen des Mayener Geschichts- & Altertumsverein (GAV) findet. Abgeglichen wurde das Ganze mit dem großregionalen „Rheinischen Wörterbuch“. Auf Anregung der Herausgeberin und Bearbeiterin des „Pommerschen Wörterbuchs“, Renate Hermann-Winter, wurde das ursprünglich geplante „Idiotikon“ (Verzeichnis des dialektalen Eigenbestands) zum vollständigen Wörterbuch des Stadtdialekts erweitert, das jetzt 9.613 Einträge umfasst. Die Gestaltung der Artikel zu den einzelnen Lemmata orientiert sich an Besse (2004). Die sicher wichtigste Besonderheit ist, dass der überwiegende Teil der Wortartikel zusätzlich eingesprochen wurde, mit allen Flexionsformen und vor allem den Verwendungsbeispielen. Gerade dadurch wird die bunte, originelle, leider aber auch untergehende Welt hörbar und damit direkt erlebbar.
Bemerkenswert ist dabei schon, „was der Mayener nicht kennt“, Wörter also, die im Dialekt fehlen: „Der echte Mayener spricht nicht, schweigt auch nicht, arbeitet nicht, schimpft nicht, weint nicht, geht nicht im Wald spazieren, ist nicht klug, bekommt keine Schmerzen und keine Angst, streitet sich nicht, wird nicht wütend – e schwätzt oder schwätzt nét, és stöll ón hält de Maul, schafft, schännt ‘schändet’, heult, pröllt ‘brüllt (=weint!)’, flózzt, knaatscht ón watzt, jaht én de Bösch, és jescheut, krischt Päin ‘Pein’ und Schregge ‘Schrecken’, tisbedeert ón zänkt sésch ón würd ròòsend ‘rasend’.“ Was für eine herrliche und kräftige Ausdruckvielfalt verglichen mit dem oft eher blassen Standarddeutsch. Andererseits fehlen im Dialekt bis heute Unterscheidungen, die sehr wohl nützlich sein können, wie etwa zwischen der Bedeutung ‚herbeischaffen‘, also hochdeutsch holen und der Bedeutung ‚ergreifen, festhalten‘, also hochdeutsch nehmen: Der Mayener kennt nur holen, nicht aber nehmen. Es wird ausschließlich geholt. Man holt dem Kind die Schere ab, holt jemandem die Zeitung fort. Man holt zwei Kilo ab (oder zu), holt ein Video auf, überholt ein Geschäft, holt den Einbrecher fest, holt sich nicht nur den Tod, sondern auch das Leben — und holt die Maul voll. DieMaul ist nicht identisch mit dem standardsprachlichen das Maul, sondern es ist das normale Wort für ‘Mund’. Dem echten Platt ist Mund fremd. Die Reaktionen auf die Aufforderung haal de Maul ‘halte den Mund’ und beleidigendem haal et Maul ‘halte das Maul’ fallen beim Mayener mit Sicherheit unterschiedlich aus.
Im Wörterbuch erfährt man nicht nur, welche vom Standarddeutschen abweichenden Wörter im Platt benutzt werden und ob scheinbar gleiche Wörter andere Bedeutungen haben. Oft findet man auch die Gründe, weshalb das Platt die Artikel (der, die, das) anders als im Hochdeutschen verwendet: Wenn der alte Mayener zum Beispiel der Brell statt die Brille sagt, dann schimmert im Platt noch die Entstehung durch. Im Mittelalter wurden Sehhilfen aus dem Beryll, einem Halbedelstein, hergestellt. Überhaupt ist das Blättern im Mayener Wortschatz wie eine Fahrt durch die Geschichte. Wörter wie das alte hie für ‘er’ verraten die Herkunft des Platts als Teil des Westgermanischen. Es ist eben kein Zufall, dass dieses Wort dieselbe Lautentwicklung wie das englische he durchlaufen hat, das heute ja ebenfalls hi: ausgesprochen wird. Oder nehmen wir ‘gut’, wo die englische Schreibung bis heute mit good an eine Aussprache erinnert, die mehr als eineinhalb Jahrtausende zurückreicht. Und der Mayener spricht in diesem Fall immer noch so wie die Engländer schreiben!
Auch alle späteren Zeiten haben ihre Spuren im Mayener Wortschatz hinterlassen. Mayen war Jahrhunderte lang Teil des römischen Reichs, wovon ursprünglich lateinische Wörter wie Fister ‘Fenster’ (aus fenestra), Poort ‘Tor’ (aus porta), Kabbes ‘Kohl’(aus caput ‘Kopf’) oder Hospes leicht abfällig für ‘Freund, Mann’ (aus hospes ‘Gast ’) zeugen. Dass der Kontakt zwischen Römern und den Vorfahren der Rheinländer (von beiden Seiten) nicht immer freundlich war, verraten Wörter wie Päin ‘Schmerzen’, das auf lateinisch poena ‘Strafe, Rache, Bestrafung’ zurückgeht oder Päärd ‘Pferd’, das aus dem lateinischen Fünfsilber Paraveredus zusammengezogen wurde und ursprünglich ein Beipferd bzw. Ersatzpferd war, das von den Römer an langen Zügeln mitgeführt wurde, die sich beim Stehlen leicht durchschneiden ließen. Dass auch die Zeiten als das linksrheinische Rheinland Teil Frankreichs war, nicht nur zu einer kulturellen Bereicherung führten (Paraplü ‘Regenschirm’; esdemeere ‘hoch schätzen, wertschätzen’) lassen Wörter wie kuineere ‘quälen, drangsalieren, piesaken’ oder das veraltete triwelleere (tribulieren) ‘zur Eile antreiben, zuviel kommandieren’ erkennen.
Aufschlussreich sind auch die Spuren, die das Jiddische und Hebräische im Mayener Platt hinterlassen haben: Bajes ‘kleines schäbiges Häuschen’, Mackes ‘Kraft’ (jiddisch ‘Hiebe’), Zores ‘Gezänk’ (jiddisch ‚Leiden, Plage’) Dalles ‘Erkältung’ (jiddisch ‘Armut, Elend’) Massik ‘Idiot’ (jiddisch ‘Dämon, Unhold’). Bei manchen Wörtern weiß man nicht, ob man sich an der malerischen Wortherkunft erfreuen oder im wahrsten Sinne des Wortes angesichts der Erziehungsmethoden zusammenzucken soll. So ist die Klobbaatsch ursprünglich eine persische Karbatsche, ein Wort, das es über das Türkische und Ungarische bis nach Mayen geschafft hat und hier volksetymologisch zur ‘Klopfpeitsche’ umgedeutet wurde und als Züchtigungsmittel für Kinder diente (eine alternative Bezeichnung war Faareschwanz).
Aufbau und Gebrauch des Wörterbuchs
Die jetzt zugängliche Internetversion des Mayener Wörterbuchs besteht aus zwei Teilen. Den Hauptteil bildet das „Wörterbuch“. Eine alphabetisch geordnete Suchleiste („Wortliste“) ermöglicht es, durch den gesamten Wortschatz zu scrollen und sich stöbernd auf Entdeckungsreise zu begeben. Die anklickbaren Stichwörter sind nach dem Muster der großlandschaftlichen Wörterbücher in einer „verhochdeutschten“ Form ansteuerbar. So wird der einzeldialektale Wortschatz auffindbar und vergleichbar. Daher findet man Döppe unter Düppen, tisbedeere unter disputieren und Kromber ‘Kartoffel‘ unter Grundbirne und lernt im letzteren Fall nebenbei, wie der Ausdruck entstanden ist. Er wurde analog zum holländischen Erdapfel gebildet, als das damals neue Nahrungsmittel nach Europa kam.
Die Einträge für jedes Stichwort beginnen mit einer doppelten Wiedergabe der Lautung: eine populäre, leicht lesbare Lautschrift für die interessierte Allgemeinheit sowie die wissenschaftliche IPA-Notation. Es folgt die exhaustive grammatische Bestimmung, die Wiedergabe der Flexionsformen und natürlich die Bedeutungsangaben mit vielen schönen Beispielen. So hat etwa disputieren / tisbedeere beispielsweise die Bedeutung ‘sich streiten, zanken mit heftigen Wortwechsel’ und kann wie folgt verwendet werden: Se hann sesch schloonswäis tisbedeert, wörtlich ‘Sie haben sich schlagenderweise disputiert’, also geprügelt. Bei der Mehrzahl der Einträge erscheint zudem eine „Abspielleiste“, die das Lemma, die Flexionsformen und die Beispiele hörbar werden lässt.
Ein weiterer Teil ist mit „Das Mayener Platt“ überschrieben. In zwanzig Kapiteln wird der Mayener Dialekt sprachlich eingeordnet und seine Besonderheiten (Tonakzente; gegenüber dem Standard „vertauschte“ Vokalreihen; paralleles Kurz- und Langvokalsystem; Elisionen, Svarabhakti, Sandhi) in leicht verständlicher und anschaulicher Weise erläutert, was Kapitelüberschriften wie „das rheinische Singen“ oder „Vom Weglassen, Verbinden und Hinzufügen“ erkennen lassen. Dieser Teil enthält auch die komplette Morphologie (Formenlehre) des Dialekts. Sie ist nach Wortarten geordnet, enthält alle Flexionsparadigmen, wobei u. a. die der Forschung erstmals vollständig zugänglich gemachten Konjugationstabellen der starken Verben von besonderem Wert sind. Vielleicht noch wichtiger sind die ausführlichen Beschreibungen der Gebrauchsbedingungen von Konstruktionen. Wo wird z. B. die „rheinische Verlaufsform“ eingesetzt, wo der partitive Genitiv, bei welchem Beziehungsstatus wird das neutrale Personalpronomen und wann wird der Artikel bei weiblichen (und männlichen!) Vor- oder Nachnamen verwendet. Dieser Teil schließt mit zwei Kapiteln ab, die den Gebrauch des Wörterbuchs erläutern und knapp die bisher zum Mayener Dialekt vorhandene Literatur vorstellen.
Zusammenfassung und Forschungsausblick
Der ostmoselfränkische Dialekt des Eifelstädtchens Mayen ist wegen einer in der Westgermania singulären typologischen Besonderheit in die Wissenschaftsgeschichte eingegangen. An Mayener Items (Sätzen mit prosodischen Minimalpaaren) konnte der Nachweis geführt werden, dass es sich bei der „Rheinischen Akzentuierung“ um distinktive Tonakzente handelt, die ansonsten nur im nordgermanischen Zweig der Sprachfamilie vorkommen. Die Items, die über Jahrzehnte in verschiedenen phonetischen, perzeptionslinguistischen und neurolinguistischen Studien eine Rolle gespielt haben, wurden von G. Diederich-Schmidt eingesprochen, der Autorin des Mayener Wörterbuchs. Sie hat jetzt eine Gesamtbeschreibung der Lautlehre, der Lexik, der Morphologie sowie der Gebrauchsbedingungen von Konstruktionen des Dialekts vorgelegt, die den Dialekt in seiner (gerade noch vorhandenen) Lebendigkeit und historischen Originalität dokumentieren. Das im Internet frei zugängliche Wörterbuch notiert bei allen Lemmata und Beispielsätzen die Tonakzente. Da der Wortschatz eingesprochen wurde und im Internet anhörbar ist, bietet sich für alle Interessierten erstmals die Chance, die Tonakzentrealisierung im Gesamtwortschatz eines Ortsdialekts zu verfolgen und dabei die Einzelwortrealisierung (= Aussprache des Stichworts) mit der Realisierung in den verschiedensten Kontexten (und Flexionsformen) zu vergleichen. Hier wird es zudem möglich, dass sich der Kreis schließt. Mit KI-Hilfe ließe sich ein Gesamtdialekt auf seine tonal-typologische Besonderheit hin analysieren, und zwar an den Sprachproben der Person, der einst genau diese Besonderheit in ihrem Dialekt zuerst aufgefallen war.
Literatur
Besse, Maria (2004): Britter Wörterbuch. Moselfränkischer Dialekt am „Tor zum Hochwald“. Losheim.
Diederich-Schmidt, Gabriele: Das Mayener Wörterbuch. (https://mayener-woerterbuch.de/)
Frings, Theodor (1916): Die rheinische Accentuierung. Vorstudie zu einer Grammatik der rheinischen Mundarten. Marburg: Elwert.
Heike, Georg (1962): Suprasegmentale Merkmale der Stadtkölner Mundart. Ein Beitrag zur „Rheinischen Schärfung“. Phonetica 8, 147–165.
Heike, Georg (1983): Suprasegmentale dialektspezifische Eigenschaften. Überblick und Forschungsbericht. In: Besch, Werner [u.a.] (Hrsg.): Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung. Zweiter Halbband. Berlin [u. a.]: de Gruyter, 1154–1169.
Köhnlein, Björn (2011): Rule reversal revisited. Synchrony and diachrony of tone and prosodic structure in the Franconian dialect of Arzbach. Utrecht. LOT.
Lameli, Alfred (2013): Strukturen im Sprachraum. Analysen zur arealtypologischen Komplexität der Dialekte in Deutschland. Berlin [u. a.]: de Gruyter.
Pommersches Wörterbuch (2008ff.). Herausgeben von Renate Herrmann-Winter und Matthias Vollmer. Berlin: Akademie.
Rheinisches Wörterbuch (1928–1971). Herausgegeben und bearbeitet von Josef Müller. 9 Bde. Bonn & Berlin: Klopp.
Scharinger, Mathias / Jürgen Erich Schmidt (2022): Echtzeit-MRT in der Phonetik: Einblicke in Details der Artikulation. Sprachspuren: Berichte aus dem Deutschen Sprachatlas 2(4).
DOI: https://doi.org/10.57712/2022-04.
Schmidt, Jürgen Erich (1986): Die mittelfränkischen Tonakzente (Rheinische Akzentuierung). Stuttgart: Steiner.
Schmidt, Jürgen Erich / Hermann J. Künzel (2006): Das Rätsel löst sich. Phonetik und sprachhistorische Genese im Regelumkehrgebiet (Regel B). In: de Vaan, Michiel (Ed.): Germanic Tone Accents. Proceedings of the First International Workshop on Franconian Tone Accents, Leiden, 13–14 June 2003. Stuttgart: Steiner, 135–163.
Werth, Alexander (2011): Perzeptionslinguistische Grundlagen der Prosodie. Eine Analyse der mittelfränkischen Tonakzentdistinktion. Stuttgart: Steiner.

